Am 9. September werden wir im Versammlungsraum im Mehringhof zunächst mit online zugeschalteten Genoss*innen der RFU (Arbeiter*innenfront der Ukraine) und der RTF (Russische Arbeitsfront) sprechen.
Danach werden zwei antimilitaristische Hafenarbeiter aus Genua (Italien) des autonomen Hafenarbeiter*innen Kollektivs CALP (Collettivo Autonomo Lavoratori Portuali), Aktivist*innen von Non Una di Meno Pisa sowie Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung zu Gast auf dem Podium sein.
Anschließend wollen wir in einer Abschlussdiskussion planen, wie wir uns gemeinsam gegen Kriege, Aufrüstung und Militarisierung organisieren.
Wir dokumentieren hier das Gedenken an die ermordeten Mitglieder der Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ am 5. August, zu dem wir eingeladen hatten.
Etwa 150 Personen unterschiedlicher sozialer Herkunft und Weltanschauung waren in ihr in Berlin aktiv. Mindestens ein Drittel davon waren Frauen.
Das Gedenken wurde organisiert von der Basisorganisation Berlin FH/XB der VVN BdA und unterstützt von „Hufeisern gegen Rechts“, „Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg“, „Frauentouren“, „Antifaschistinnen aus Anstand“, „Kiezbündnis am Kreuzberg“ und „Kreuzberger Horn“.
am 22. August 1933 wurde der Kommunist Franz Stenzer von den deutschen Faschisten ermordet. Ihm ist eine Ausstellung gewidmet. Die Eröffnung ist an seinem 90. Todestag.
Am 12. Juli ist wieder monatlicher Tresen im Kiezladen Mahalle. Diesmal beschäftigen wir uns in einem kurzen Vortrag mit Militias und Transphobie in den USA.
Die Milizen-Bewegung in den USA umfasst über 200 Gruppen, zu welchen u.a. die Proud Boys gehören, bekannt spätestens als Akteure beim Sturm auf das Kapitol.
Anlässlich des 90. Jahrestag des deutschen Meisterschaftskampfs in der Bockbrauerei Kreuzberg bei der Johann Wilhelm Trollmann den Titel als Deutscher Meister im Halbschwergewicht gewonnen hatte, gedenken die NaturFreunde Berlin gemeinsam mit dem Mühlenhauptmuseum und der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg Rukeli Trollmann.
NS-Funktionäre hatten im Juni 1933 den sportlich gewonnenen Meisterschaftskampf von Johann Rukeli Trollmann gegen Adolf Witt unter einem Vorwand für ungültig erklärt, da sie aus rassistischen Gründen nicht zulassen wollten, dass ein Sinto Deutscher Meister wurde.
08.06.2023 | 19.00 Uhr Podiumsdiskussion mit Veronika Springmann, Leiterin des Berliner Sportmuseums, Martin Krauss, Sportjournalist, Rita Vowe-Trollmann, Moderation Hans-Henner Becker Ort: Mühlenhauptmuseum, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin
09.06.2023 | 18.00 Uhr Gedenken der NaturFreunde an Johann Rukeli Trollmann Ort: Gedenktafel + Stolperstein für Johann Rukeli Trollmann, Fidicinstraße 1 -2, Berlin ÖNVP: Platz der Luftbrücke U 6
09.06.2023 | 20.00 Uhr Dokudrama „Gibsy – Die Geschichte des Boxers Johann Rukeli Trollmann“ mit anschließenden Gespräch des Regisseurs Eike Besuden, der Tochter Rita Vowe-Trollmann und Lothar Eberhardt, NaturFreunde Friedrichshain-Kreuzberg Ort:Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin
Mittwoch, 14. Juni 2023, 18:00 bis 20:00, FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95A, 10999 Berlin
Kreuzberg: Im SO36 genannten Bezirk spitzten sich gegen Ende der Weimarer Republik die Konfrontationen zwischen Anhänger*innen der Arbeiter*innen-Bewegung und Mitgliedern der erstarkenden NSDAP gefährlich zu. Regelmäßig kam es zu gegenseitigen Überfällen, teilweise mit Toten.
Beim Stadtrundgang finden wir heraus, wie die politische Situation war, vor der sich diese Auseinandersetzungen im Viertel abspielten. Wer waren ihre Protagonist*innen? Wo waren die Treffpunkte? Und warum spielten Kegelbahnen eine Rolle?
Diesen Rundgang durch den Kiez führen wir mit einer Personenführungsanlage durch. Da wir nur begrenzt Empfangsgeräte und Kopfhörer haben, bitten wir um eine Anmeldung.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Bezirksmuseum FHXB Friedrichshain-Kreuzberg und „Helle Panke e. V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin“.