Über Covid-19 Einschränkungen, „Hygiene-Demos“, „Verschwörungstheorien“ GEGEN Antisemitismus und Rassismus

1. Aufgrund der weltweiten bestehenden Gefahren durch das Coronavirus schwer zu erkranken oder sogar zu sterben, gibt es berechtigte Gründe für die Vorsichtsmaßnahmen / Hygienemaßnahmen.
2. Diese sollten konsequent für alle gelten, wie das vom Grundgesetzt gedeckte Recht auf körperliche Unversehrtheit besagt. Daher sind Hotspots wie Krankenhäuser, Altenheime, Geflüchtetenunterkünfte,Knäste sowie ausbeuterische Arbeitsplätze (s. u.a. Fleischindustrie) ein Problem.
3. Umgang mit Corona in der Öffentlichkeit/ in den Medien: Das Problem besteht nicht erst seit Corona. Denn um mehr Klicks, mehr Likes, eine gesteigerte Auflage etc. zu erlangen, wird nach absoluten Nachrichten gestrebt, die schon durch das Lesen der Überschrift ein „Genau so ist es!“ herausfordern.
Der bestehende Hass wird mal mehr mal weniger bewusst durch „soziale“ aber auch durch etablierte Medien verstärkt.
4. Daraus speisen sich diverse Demos. Dabei wird die Unzufriedenheit in der Gesellschaft, die sehr unterschiedliche Gründe hat, ausgenutzt. Interessant ist hier zu betrachten, wo die Demos begonnen haben – wie die Unzufriedenheit durch bestimmte Personengruppen ausgenutzt wird.
Wir wollen mit diesem Text nicht die virologische Seite der Pandemie betrachten, da wir dafür nicht die Expert*innen sind. Uns geht es darum die politischen Schlüsse, die gezogen wurden und die teilweise gravierende gesellschaftliche Auswirkungen zu betrachten.
Die Beschlüsse der Regierung wurden nicht aus dem luftleeren Raum heraus getroffen, sondern basieren auf bestehenden Diskursen, welche durch das Verhalten in Politik und Verwaltung bewusst oder unbewusst weiter verstärkt werden.
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