Stolpersteinverlegung für Bruno Schilter – Im Kampf gegen den Faschismus ermordet
26. Juli 2026
Gedenken & Vortrag | 31.07. | 18 Uhr Richard-Sorge-Str. 16, 10249 Berlin

Am 1. August 1933 wurde der Antifaschist und Jungkommunist Bruno Schilter im SA-Keller „Keglerheim“ (heute Petersburger Straße 94) schwer misshandelt und anschließend an der „Schwarzen Brücke“ (Thaerstraße) mit fünf Kopfschüssen ermordet.
Damit sein Andenken lebendig bleibt, wurde am 22. Juni 2026 vor der Richard-Sorge-Straße 16, seinem damaligen Wohnort, ein Stolperstein verlegt. Am 31. Juli 2026 laden wir an diesem Ort zu einer Gedenkveranstaltung ein. Gemeinsam wollen wir seiner gedenken und mit einem kurzen Vortrag an sein Leben und seinen antifaschistischen Widerstand erinnern.
So wollen wir als Stadtteilgruppen, die bereits in der Vergangenheit gedenkpolitische Veranstaltungen organisierten, verhindern, dass ein Antifaschist, der für seinen Kampf gegen den NS ermordet wurde, vergessen bleibt.
Mit dem Gedenken wollen wir auch auf eine Gegenwart aufmerksam machen, in der die rechte und rechtsoffene Lügen und Räume eine Bedrohung für Antifaschist*innen und alle Menschen sind, die nicht in das rechte Weltbild passen. Auch in Friedrichshain und Umgebung kommt es immer wieder zu rassistischen, queeren- und frauenfeindlichen sowie antisemitischen Vorfällen.
Wir wollen aber auch der Kundgebung auch an den jahrelangen antifaschistischen Widerstand erinnern, der beispielweise dafür sorgte, dass ein Thor-Steinar-Laden nahe dem Ort, an dem Bruno Schilter misshandelt wurde, nach kurzer Zeit schließen musste.
Erinnern heißt Kämpfen!


