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SUMMARY:Antifaschistischer Spaziergang in Kreuzberg (1)
DESCRIPTION:Die Basisorganisation Friedrichshain-Kreuzberg der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen (VVN/BdA) lädt ein zu einem Kiezspaziergang durch Kreuzberg 61. Der Rundgang führt uns sowohl zu Zentren des Nazi-Terrors als auch zu Orten des Widerstands gegen ihre Herrschaft. \nKreuzberg war ein Hotspot der Studentenbewegung und ein frühes Zentrum der sog. „alternativen Szene“. Seitdem hat es eine rebellische Ausstrahlung\, die auch heute noch vor allem junge Menschen anzieht. Doch hat es solche Widerständigkeit hier schon früher gegeben als es APO und die Ankunft der ersten Kontingente von jungen Männern vermuten lassen\, die „keinen Bock“ auf Bundeswehr hatten.\nKreuzberg war als ehemaliges Arbeiter*innenviertel bis zur Machtübertragung an Hitlers Partei eine Hochburg der Linken. Solange es freie Wahlen gab\, verfehlten die Nazis auch unter Einschluss der mit der NSDAP kooperierenden bürgerlichen DNVP klar die Mehrheit. Die Arbeiterparteien KPD und SPD bekamen knapp 50% der Stimmen. Entsprechend groß war der Terror\, der hier erforderlich schien\, die neue braune Macht zu sichern. Denn der Widerstand war heftig und vielfältig. Unser Kiezspaziergang soll gerade angesichts des erneuten Erstarkens rechter Kräfte in der Republik an dieses dunkle Kapitel unserer Stadtteilgeschichte erinnern und vor allem das Andenken an alle Menschen wachhalten\, die damals den Mut hatten Widerstand zu leisten.\nUnser Weg führt uns durch das damalige Kreuzberg 61 vorbei an Tatorten\, die heute Weinhandlungen\, Apotheken und Jazz & Blues-Kneipen beherbergen oder schlicht Wohnungen oder Kleingewerbe Platz gemacht haben\, damals jedoch SS-Kneipen oder eine Terrorzentrale der SA waren. Besonders gedenken wollen wird des Schicksals des damaligen jüdischen SPD-Bürgermeisters Carl Herz\, den die Nazis nach seiner Verhaftung in einem Triumpfzug durch die Straßen getrieben haben. Auch werden wir Halt machen an Gedenktafeln\, die im Alltag oft unbemerkt\, an die Arbeit der Widerstandsgruppen erinnern.
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LOCATION:Antifaschistischer Spaziergang durch Kreuzberg 61\, Treffunkt Bezirksamt Kreuzberg (Yorckstraße)\, Berlin\, 10961
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SUMMARY:Frauen im antifaschistischen Widerstand - Kiezspaziergang durch Friedrichshain
DESCRIPTION:Zum diesjährigen 76. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus wollen wir mit einem Kiezspaziergang den widerständigen Frauen Friedrichshains gedenken. Antifaschistinnen haben eine überaus wichtige Rolle im Kampf gegen den Faschismus innegehabt. Doch findet dieser Beitrag in der Geschichtsschreibung wenig Anerkennung. Um dies zu ändern\, sollen bei dem Spaziergang von der Andreasstraße bis zum Bersarinplatz einige Widerstandskämpferinnen vorgestellt werden und ihre Geschichten vom alltäglichen Widerstand\, von ihren Aktivitäten in politischen Gruppen\, von ihren Wagnissen und auch ihrer Verfolgungen wiedergegeben werden. Hinweis an  Teilnehmer*innen: Während des Kiezspaziergangs ist das Tragen einer Mund-Nase-Maske und die Einhaltung des Mindestabstands wichtig.
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LOCATION:Ostbahnhof Ausgang Koppenstraße Herrmann Stöhr-Platz
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SUMMARY:"Genozod an Rom*nja in der Ukraine 1941-1944" Video-Veranstaltung am 1. April 19 Uhr
DESCRIPTION:Veranstaltung:\nGenozid an Rom:nja in der Ukraine 1941-1944\n1.April 2021 19:00 Uhr\nOnline-Event auf YouTube – youtu.be/CEANkuY564E \nWeit über 10.000 Roma wurden von den deutschen Besatzern während des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine umgebracht. Im Gedächtnis der Mehrheitsgesellschaften ist dieser Völkermord kaum präsent – ganz anders als in dem der Roma. \nIm Jahr 2018 hat ein Projekt aus deutschen und ukrainischen Teilnehmer*innen Dutzende von Zeitzeug*innen getroffen. Sie berichteten vom Leid\, das ihnen widerfuhr\, aber auch vom Widerstand\, den sie geleistet haben; sie berichteten von der Kollaboration ihrer Nachbar*innen\, aber auch von Solidarität. Ihre Erfahrungen spiegeln sich in einer Ausstellung\, die als Ergebnis des Projektes geschaffen wurde. \nMikhail Tyaglyy vom Ukrainischen Zentrum für Holocaustforschung gibt einen Überblick über den Genozid. Weitere Vorträge gehen auf Kontinuitäten von Antizganismus in Deutschland wie der Ukraine ein und beleuchten aktuelle Netzwerke ukrainischer Faschisten. \nOnline Event am 1. April 2021 \nYoutu.be/CEANkuY564E \nVeranstalter: Bildungswerk für Friedensarbeit\, VVN-BdA
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SUMMARY:"Plötzlich nicht mehr gemeinnützig: der aktuelle Stand zur Gemeinnützigkeit der VVN-BdA"  - Video-Veranstaltung
DESCRIPTION:Veranstaltung:\nGenozid an Rom:nja in der Ukraine 1941-1944 – 1.April 2021 19:00 Uhr \nOnline-Event auf YouTube – https://youtu.be/4kEB75Wuj_Y \nWeit über 10.000 Roma wurden von den deutschen Besatzern während des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine umgebracht. Im Gedächtnis der Mehrheitsgesellschaften ist dieser Völkermord kaum präsent – ganz anders als in dem der Roma. \nIm Jahr 2018 hat ein Projekt aus deutschen und ukrainischen Teilnehmer*innen Dutzende von Zeitzeug*innen getroffen. Sie berichteten vom Leid\, das ihnen widerfuhr\, aber auch vom Widerstand\, den sie geleistet haben; sie berichteten von der Kollaboration ihrer Nachbar*innen\, aber auch von Solidarität. Ihre Erfahrungen spiegeln sich in einer Ausstellung\, die als Ergebnis des Projektes geschaffen wurde. \nMikhail Tyaglyy vom Ukrainischen Zentrum für Holocaustforschung gibt einen Überblick über den Genozid. Weitere Vorträge gehen auf Kontinuitäten von Antizganismus in Deutschland wie der Ukraine ein und beleuchten aktuelle Netzwerke ukrainischer Faschisten. \nOnline Event am 1. April 2021 \nhttps://youtu.be/4kEB75Wuj_Y \nVeranstalter: Bildungswerk für Friedensarbeit\, VVN-BdA \nEröffnung der Online Ausstellung ab 1. April 2021\nhttp://www.genocideagainstroma.org/ausstellung/
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SUMMARY:Audio-Veranstaltung zu "Wer oder was ist eigentlich gemeinnützig?"
DESCRIPTION:Unserem Bundesverband der VVN-BdA ist die Gemeinnützigkeit aberkannt worden. Mit dieser teilweise existenzbedrohenden Entscheidung der Finanzämter sind viele große und kleine Organisationen und Vereine konfrontiert. Dieses Verfahren ist von der Bundesregierung gewollt. So wurde der Entzug der Gemeinnützigkeit von attac auf Druck des damals CDU-geführten Bundesfinanzministeriums durchgesetzt. Das nun SPD geführte Finanzministerium führt diese Politik mit neuen Anordnungen fort. Es werden die unterschiedlichsten Begründungen vorgebracht\, mit denen diese Gruppen nach vielen Jahren von der steuerlichen Begünstigung ausgeschlossen werden. Das ist eine Schwächung des gesellschaftlichen Engagements auf breiter Front. \nIm Zuge der jugendlichen Protestbewegung der 60er Jahre löste sich die Bundesrepublik langsam aus der autoritären Starre\, die der Gesellschaft nach dem Faschismus noch in den Knochen steckte. Die mutige Wahrnehmung des Demonstrationsrechts und neuer Formen des zivilen Ungehorsams wurden zur Normalität. Bürger*innen begannen sich selbst in die Politik einzumischen. Neue soziale Bewegungen entstanden\, die auch grundsätzliche Fragen zur Funktionsweise von Wirtschaft und Politik aufwarfen. Dies hat die Demokratie mit Leben erfüllt. \nDiese Entwicklung wird zunehmend von rechts bedroht. Rechtsradikale und weit in die Mitte der Gesellschaft reichende rechtspopulistische Kräfte stehen für autoritäre Restauration und schrecken vor Androhung von Gewalt bis hin zum politischen Mord nicht zurück. Gerade in dieser Zeit bedroht die Politik der Regierung dieses Zivilgesellschaftliche Engagement. \nAngesichts dieser Gefährdungslage sollte die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft ein wesentliches Anliegen aller sein\, die dagegen wirksame Barrieren errichten wollen. Dies sollte auch die Gesetze zur politischen Willensbildung und das Handeln der Verwaltung bestimmen. Doch gerade daran gibt es wachsende Zweifel. In der jüngsten Vergangenheit bekommen gerade die Organisationen Probleme\, die über Ressourcen verfügen\, eine größere Zahl von Menschen für Bürgerinitiativen aller Art zu erreichen. Ihnen wurde die Gemeinnützigkeit entzogen. \nBetroffen davon ist z.B. das neben dem globalisierungskritischen Netzwerk attac auch und die Kampagnenplattformen campact oder change.org. Aber auch kleine\, weniger einflussreiche Gruppen und Vereine sind betroffen. Anscheinend besonders solche\, die für eine radikale Ablehnung rechter Ideologien und Einflussnahme stehen. Die älteste\, größte und bekannteste ist die VVN BdA. \nVor diesem Hintergrund wollen wir am 7. November eine Diskussionsveranstaltung durchführen\, die Antworten auf folgende Fragen geben soll: \n\nWelche Wirkungen auf das gesellschaftliche Leben diese staatlichen Eingriffe?\nWie werden sie politisch und juristisch begründet? Wie können wir uns gemeinsam dagegen wehren?\nWelche Forderungen zur Stärkung der Zivilgesellschaft sollten wir erheben?\nWelche Bedeutung haben in diesem Zusammenhang der Schwur von Buchenwald und die Forderung: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“?\n\nVeranstalter: Basisorganisation Friedrichshain-Kreuzberg der Berliner VVN Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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